Eigenverbrauchsquote von Solarstromanlagen
Seit der EEG Novelle zum 1. Juli 2010 ist der Vergütungssatz für den selbst genutzten Strom aus Photovoltaikanlagen davon abhängig, wie hoch dieser Anteil in Relation zum gesamten Solarertrag ausfällt.
Zur Berechnung der Eigenverbrauchsquote werden daher meist grobe Schätzungen und Durchschnittswerte verwendet, die aber nicht die individuellen Begebenheiten einzelner Anlagen berücksichtigen können.
Auf dieser Seite steht Ihnen ein kostenloses Berechnungstool zur Verfügung, das es ermöglicht, über die Eingabe von Parametern wie Solarstromertrag, jährlichem Strombezug und Standby-Verbrauch die Eigenverbrauchsquote im "15-Minuten-Raster" eines Kalenderjahres zu simulieren.
Die Wahl der Parameter auf das Ergebnis kann somit anschaulich demonstriert werden.
Im vorgestellten Beispiel wird ein fiktiver Lastgang eines Haushalts zugrunde gelegt und der reale Solarertrag einer Photovoltaikanlage am Standort Dresden aus dem Jahr 2009.
Wenn eigene "15-Minuten-Werte" im Verlauf eines Kalenderjahres von Lastgang oder Solarstromertrag per E-Mail zur Verfügung gestellt werden, kann die SAENA auf Wunsch kostenlos eine individuell angepasste und damit deutlich genauere Simulation anfertigen.
Das Berechnungstool kann darüber hinaus die Einbindung eines Akkumulators und dessen Einfluss auf die Eigenverbrauchsquote und den verbleibenden Strombezug aus dem Netz simulieren.
Die integrierte Wirtschaftlichkeitsberechnung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit auf Systeme bis zu einer Leistung von 30 kWp und ein Kalenderjahr beschränkt. Sie vergleicht eine Photovoltaikanlage ohne Eigenverbrauchsnutzung gegenüber derselben Anlage mit Eigenverbrauchsnutzung in zwei Varianten sowohl mit als auch ohne Akkuspeicher.
Langzeitberechnungen müssen neben der Variabilität des jährlichen Solarstromertrags die Entwicklung des Stromverbrauchs, die künftigen Strombezugskosten sowie ggf. die Alterungseffekte von Akkumulatoren berücksichtigen. Sie können daher derzeit nur individuell angefertigt werden.

